Uferwege erhitzen die Gemüter

Landbote, 28. 02. 2012

Die Zürcher Seeufer sollen zugänglicher werden. Bis das Votum des Stimmvolkes über das weitere Vorgehen vorliegt, soll aber die Planung von Seeuferwegabschnitten, die Enteignungen nötig machen, ausgesetzt werden. Dies hat der Kantonsrat beschlossen.

... Lilith Hübscher (Grüne, Winterthur) erinnerte ihn daran, dass kürzlich zwei Walliser Bauern für einen Golfplatz enteignet wurden. Peter Reinhard (EVP, Kloten) warf den Postulanten vor, Leerlauf zu produzieren. Mit den sechs Millionen werde zunächst das gemacht, was einfach gehe. Über Enteignungen sei noch gar nicht diskutiert worden. SP-Kantonsrätin Spring erklärte, dass der Grossteil der Zürichseeufer aufgeschüttet und somit Kantonseigentum sei. Julia Gerber Rüegg (SP, Wädenswil) hielt fest, dass es keinen Kantonsratsbeschluss gebe, der Enteignungen ausschliesse. Wobei solche auch höchstens in fünf Prozent der Fälle zur Diskussion stünden.

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