Töss: Kanton saniert gefährliche Stellen

Landbote, 08. 11. 2011

Zürich. Bis im März 2013 will der Kanton zwei sehr gefährliche Stellen an der Töss sanieren. Dar­un­ter jene, wo Mitte Juli ein 58-Jähriger ertrank.

Die Töss gehört zu den wichtigsten Naherholungsgebieten im Raume Winterthur. Nicht überall ist der Fluss aber ungefährlich. Berüchtigt sind die Wasserwalzen, wo immer wieder Menschen umkommen. Im letzten Juli starb ein 58-jähriger Mann an einer sehr gefährlichen Stelle zwischen Neftenbach und Pfungen. 2005 kam eine Frau in einer Wasserwalze ums Leben, als sie ihren Hund retten wollte.

Postulantin Hedi Strahm (SP, Winterthur) erinnerte daran, dass die Regierung die Revitalisierung schon seit vielen Jahren vor sich her schiebt – aus Kostengründen. «Hier sparen ist grobfahrlässig», meinte dazu Unterzeichnerin Lilith Claudia Hübscher (Grüne, Winterthur). Angesichts der Unfälle sei dies empörend. Immerhin übernehme der Bund die Hälfte der Kosten.

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