Artenförderung Aesche

Winterthur und Turbenthal, 11. Juni 2007

Dringliche Anfrage im Kantonsrat betreffend
Artenförderung Aesche

von Lilith Claudia Hübscher (GRÜNE), Martin Geilinger (GRÜNE) und Urs Hans (GRÜNE)

Aesche

Die Aesche ist von Pro Natura zum Tier des Jahres 2007 gewählt worden. Nach dem Hitzesommer 2003 wurde einer breiten Öffentlichkeit bekannt, wie verletzlich der Bestand der Aesche im Kanton Zürich ist. 

In diesem Zusammenhang bitten wir den Regierungsrat, folgende Fragen zu beantworten:

1.    Welches sind die bedeutendsten Gewässer im Kanton Zürich, in denen die Aesche
    a) noch in nennenswerten Populationen vorkommt und
    b) sich natürlich fortpflanzen kann?

2.    Welches sind die Resultate der jüngsten Aeschenmonitorings, insbesondere im Rhein unterhalb der Thurmündung nach der Kiesbaggerung durch die KW-Eglisau AG im Jahr 2006?

3.    Wie sieht die Zukunft der Aesche in den Gewässern des Kanton Zürich aus, wenn auf Grund der Klimaerwärmung vermehrt mit Hitzesommern zu rechnen ist?

4.    Welche Bedeutung haben Bachzuflüsse (zum Beispiel in den Rhein) als Rückzugsgebiet für die Aesche in Hitzeperioden?

5.    Welche Bedeutung haben Bachrevitalisierungen für die Artenförderung der Aesche?

6.    Was unternimmt der Kanton, um die noch bestehenden Aeschenlaichplätze in der Thur vor zu grossem Druck durch Erholungssuchende zu schützen (vor allem im Raum Thalheim)?

 

 
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