Sicherheitsmassnahmen an der Töss

Radio Zürichsee, 25. 07. 2011

Zu wenig Geld für die Töss

In den Wasserwalzen der Winterthurer Töss haben in den letzten 20 Jahren sechs Menschen ihr leben verloren. Das jüngste Opfer ist ein 58 Jahre alter Mann, der am vorletzten Samstag seine Hund aus dem Fluss retten wollte. Die Sanierungsprojekte um die Sicherheit zu verbessern wären eigentlich schon lange vorhanden. Dem Kanton fehlt aber angeblich das Geld.
Die Schwellen in der Töss sind schon lange ein Thema. 1995 wollte man eigentlich den Fluss renaturieren und damit wären die Walzen aus der Welt geschafft worden.  15 Jahre später ist aber immer noch nichts passieret. Die Sanierung hat keinen Platz im Budget, meint die Zürcher Baudirektion in der neuen Zürcher Zeitung.
Für die grüne Kantonsrätin Lilith Claudia Hübscher aus Winterthur ist dies eine absolute Katastrophe: " Ich bin empört. Das kann nicht sein. Das ist einfach die Folge einer verantwortungslosen bürgerlichen Sparpolitik. Dies ist das Resultat, wenn man am falschen Ort spart, dass dann Menschen dies mit ihrem Leben bezahlen müssen. Dies ist das einfach empörend...

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